Politisches Kino siegt bei Berlinale - Hauptpreis für Çatak

Antenne Unna

Politisches Kino siegt bei Berlinale - Hauptpreis für Çatak

76. Berlinale - Preisverleihung
© Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Kultur

Berlin (dpa) - Diese Momente liefern die Antwort darauf, wie politisch die Berlinale denn nun eigentlich ist. Da steht İlker Çatak auf der Bühne und nimmt den Goldenen Bären für sein Politdrama «Gelbe Briefe» entgegen. Da ist die Rede eines Regisseurs zum Gaza-Krieg, die dazu führt, dass Umweltminister Carsten Schneider den Saal verlässt. Und da sind eine Festivalchefin und ein Jurypräsident, die versuchen, mehr Zwischentöne in eine aufgeheizte Debatte zu bringen.

Die Berlinale endet mit einer Gratwanderung zwischen Meinungsfreiheit und politischer Polarisierung. Und mit Auszeichnungen für Filme, die Politik anders interpretieren als mit kurzen Statements.

Das gilt insbesondere für den Preisträger «Gelbe Briefe». Erstmals seit 22 Jahren und Fatih Akins «Gegen die Wand» holt ein deutscher Regisseur wieder die Trophäe für den besten Film. Çatak («Das Lehrerzimmer») erzählt von einem türkischen Paar, das wegen seiner politischen Meinung unter Druck gesetzt wird und sich fragen muss, wie weit es für seine Überzeugungen gehen will.

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Ilker Çataks bekam für seinen Film den Goldenen Bären. © Christoph Soeder/dpa
Ilker Çataks bekam für seinen Film den Goldenen Bären.
© Christoph Soeder/dpa
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76. Berlinale - Preisverleihung
Ilker Çataks bekam für seinen Film den Goldenen Bären. © Christoph Soeder/dpa
Ilker Çataks bekam für seinen Film den Goldenen Bären.
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«Gelbe Briefe» handelt von einem türkischen Paar, das wegen seiner politischen Meinung unter Druck gerät. © Britta Pedersen/dpa
«Gelbe Briefe» handelt von einem türkischen Paar, das wegen seiner politischen Meinung unter Druck gerät.
© Britta Pedersen/dpa
76. Berlinale - Preisverleihung
Regisseur Abdallah Alkhatib trat mit palästinensischer Flagge auf die Bühne. © Christoph Soeder/dpa
Regisseur Abdallah Alkhatib trat mit palästinensischer Flagge auf die Bühne.
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Jurypräsident Wim Wenders hatte sich eine Rede im Notizbuch notiert. © Christoph Soeder/dpa
Jurypräsident Wim Wenders hatte sich eine Rede im Notizbuch notiert.
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Schauspielerin Sandra Hüller wurde für ihre Hauptrolle im Drama «Rose» geehrt. © Sebastian Christoph Gollnow/dpa
Schauspielerin Sandra Hüller wurde für ihre Hauptrolle im Drama «Rose» geehrt.
© Sebastian Christoph Gollnow/dpa
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Tom Courtenay und Anna Calder-Marshall bekamen den Silbernen Bären für die beste schauspielerische Leistung in einer Nebenrolle. © Christoph Soeder/dpa
Tom Courtenay und Anna Calder-Marshall bekamen den Silbernen Bären für die beste schauspielerische Leistung in einer Nebenrolle.
© Christoph Soeder/dpa